bearbeitet 04.09.2015

 

 

 Nervensägen - Rap


Neulich kreuzte meine Wege

Frederik, die Nervensäge.

Er kam einfach durch die Tür

und sprach ganz laut: jetzt bin ich hier!

 

Es war der alte Caravan,

wo er mich keck besuchen kam

um Nordseeluft zu inhalieren

und Nordseenass am Leibe spüren,

um seinen alten Freund zu sehen,

um barfuss auf den Kniep zu gehen,

die Dünen rauf und runter laufen,

und jede Menge Unfug kaufen. Oh yeah,


Neulich kreuzte meine Wege

Frederik, die Nervensäge.

Er kam einfach durch die Tür

und sprach ganz laut: jetzt bin ich hier!


Gewollt, getan, doch nebenbei

passierte auch noch allerlei,

was seine Umwelt nicht goutierte,

auch manchmal zu Konflikten führte.

Oh yeah.


Da war die Sache mit dem Essen,

ich würd´ es gerne ja vergessen,

jedesmal nach einem Mahle

war`n Reste in der Futterschale.

Oh yeah.

 

Und dann das Zappeln ohne Ende,

es zappelten nicht nur die Hände,

der ganze Körper schlug im Takt

den großen Fred´rik-Zappel-Akt.

Oh yeah.


 

Neulich kreuzte meine Wege

Frederik, die Nervensäge.

Er kam einfach durch die Tür

und sprach ganz laut: jetzt bin ich hier!


 

Ich hab noch Geld in meinen Taschen,,

und das muss weg, ich will´s vernaschen,

ich will mir all die Dinge kaufen,

die zu Hause niemals laufen.

Z. B. Fanta a gogo,

das Zeug, das macht mich richtig froh,

am besten kauf ich´s literweise,

dann spar ich viel, weil Sonderpreise.

Der Liter kostet wenig mehr,

wie seine Hälfte – bitte sehr.

Und wenn ich drei getrunken hab´

fällt einer für mich gratis ab.

Das muss doch jeder leicht verstehen,

drum will ich gleich zum Kaufmann gehen.


So sprach der liebe Frederik

uns sägte weiter Stück für Stück.

Doch plötzlich war er nicht mehr da -

nun bin ich traurig – sonderbar.


Neulich kreuzte meine Wege

Frederik, die Nervensäge.

Er kam einfach durch die Tür

und sprach ganz laut: jetzt bin ich hier.

So wie er kam, war er verschwunden,

dreht anderswo jetzt seine Runden.


 

Wittdün, Juli 2015