bearbeitet 28.09.2015

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Die wunderbare Reise der Baerbirenels


 

Wenn man so nett zusammen sitzt,

bei Aperol und feinen Sachen,

und seinen Träumen Raum gewährt.

Und einer sagt

ganz ungefragt:

„woll´n wir nicht mal was Tolles machen?“


 

Etwas, das vielleicht macht uns frei

von all dem trüben Einerlei

Wir nehmen einfach etwas Zeit

und etwas Geld und sind bereit

zu einem Europe Transfer Trip -

und unsere Räder nehmen wir mit.


 

So sprachen zwei, gesagt, getan,

vor ein paar Jahren es begann.

Das Ziel war schnell gefunden,

Die ew´ge Stadt sollte es sein,

in diese Stadt wollten sie rein,

an ihrer Ewigkeit gesunden.


 

Die Zwei, sie waren feminin,

die Eine wurd´ genannt Eirin,

und Baerbel war die Zweite

Sie waren beide nicht mehr jung,

doch wichtig war der richt´ge Schwung

für diese lange Reise.


 

Tour Nr.1  ging man zu Fuß.

Von Brunswick ging´s entlang dem Fluss

der Oker Richtung Süden.

Die Harzer Berge sind nicht hoch,

geht man zu Fuß kann man jedoch

sehr schnell am Berg ermüden.


 

Tour Nr. 2 führte die Beiden

nach Thüringen und Hessen.

Das Unstrut-Tal war ideal

zum Radeln und zum Essen.


 

Meiningen war das dritte Ziel,

die Werra der Begleiter.

Sie waren jetzt so richtig drin,

sie wollten immer weiter.


 

Und kamen dann nach Rothenburg

ins schöne Frankenland.

Die Tauber führte ihren Weg.

Er endete mit einem Schreck.


 


 

Nun ging es durch die Schwäb´sche Alb,

sie kamen ganz bis Reutte.

In Bayern schüttelte man den Kopf:

„Was sind denn das für Leute?

Die mit dem Fahrrad Alpen queren,

und sich nicht um die Steigung scheren.“


 

Für Baerbirenel ging die Tour doch jetzt erst richtig los.

Die Abfahrt in das Bozen-Tal, die war doch recht famos.

Beim Pass-Erklimmen hatten sie,

den Bus-Transport gewählt,

und sich nicht unnütz auf den Straßen

mit Treten abgequält.

Doch runter, da kam Freude auf,

sie ließen alles laufen

und fuhren ganz bis nach Bologna,

um abends dann – na was wohl?

Ist doch klar – den geliebten Aperol zu saufen

Begleiter waren Etsch und Po

die liebe Sonne sowieso.


 

Die letzte Tour, die ging nach Roma,

sie haben es geschafft,

sie fielen in kein Radfahr-Koma,

sie hatten genug Kraft

den Appenin zu überwinden,

sie mussten sich noch einmal schinden.


 

Sie sahen zauberhafte Städte,

genossen italienisch-Flair,

die Schönheit dieses wunderbaren

Landes imponierte sehr.


 

1909 im Jahre 15

da waren sie in Rom

und fuhren gleich zum Petersplatz,

bewunderten den Dom

und nahmen sich ein fein Quartier.-


 

Und morgen sind sie wieder hier.