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Das Alter klopft an uns´re Tür

 

Wenn wir uns jetzt - hier und heute

treffen, es uns gut gehen lassen,

gilt es, derer zu gedenken,

die uns vorzeitig verlassen,

 

die vor 25 Jahren

noch in uns´rem Kreise weilten,

und natürlich regelmäßig

zu den Treffen gerne eilten.

 

Ich will sie jetzt nicht einzeln nennen,

wir wissen alle, wer uns fehlt.

Sie haben unseren Kreis bereichert,

das ist es, was im Leben zählt.

 

Das ist es, was das Leben fordert.

Das Alter klopft an uns´re Tür,

wir mögen ihn nicht, diesen Gast,

doch kommt es trotzdem rein zu dir.

 

Es setzt sich dreist an deinen Tisch

und legt sich zu dir in dein Bett.

Es klaut dir deine Lieblingsspiele

und ist im Ganzen gar nicht nett.

 

Doch zeigst du ihm die rote Karte

und bleibst lebendig wie zuvor,

dann lässt es dich vielleicht in Ruhe

rein temporär – du bist kein Tor

 

und weißt, nichts währet ewiglich,

es wäre schlimm, wenn es so wär.

Auch uns´re Nachkommen, denk ich,

fänden das nicht wirklich fair.

 

Wenn wir also hier und heute

zum Cousinentreffen gehen,

dankbar dem Leben gegenüber,

 trotzig dem Alter widerstehen,

 

dann müssen wir auch Christel danken,

die das Ganze organisiert,

immer für Zusammenhalt sorgte,

immer familiär motiviert.

 

Danke schön, Christel,

für all die Stunden,

die die Familie

persönlich verbunden.