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2016 - Ein Bericht

Hallo Freunde und Bekannte,
hallo liebe Anverwandte,
hier ist nun ein Kurzbericht
für das Jahr, das jetzt bald bricht.

Es begann für uns in Perth,
und es war die Reise wert (worth),
Sieben Wochen Sonnenschein
schienen ins Gemüt hinein,
halfen uns, wieder daheim,
ertragen deutsches, kaltes Sein.

Bärbel 70 kam heran,
sie ertrug es wie ein Mann.
Zuvor ein Treff in Wilhelmshaven,
wo wir Ellerhorst´sche trafen
und alte Freunde,  die dort leben,
zusammen einen Tag verleben.

April war wichtig für den Garten,
die Pflanzen mögen gar nicht warten.
So kam es, dass wir erst im Mai
erneut verreisten zu den drei,

die vom Stamme Wimmer sind.
Auch ich bin davon noch ein Kind
der Muttermutter, die so hiess,
bevor sie sich auf Fritz einliess
und fortan Neumann wurd´ genannt.
So sind wir wimmerlich verwandt.
Und werden dort auch so behandelt -
Gut, wenn man familiär anbandelt.

Auch Markus ließ sich bei uns sehen,
wir ließen ihn nur ungern gehen,
 
um dann geschwind zum nächste Treffen  
im Juni mit Geschwistern, Neffen
väterlicherseits.
Auch dies hat immer seinen Reiz.
Zumal uns Münden unbekannt
und schön gelegen - Weserstrand.
 
Erstmals dabei, man höre - staune,
Andrea - machte gute Laune,
erzählte was sie so erfahren
in Leipzig in den 70 Jahren
als Kind von Alfred und Mama.
Denn Alfred war auch ihr Papa.

Danach die  schöne Sommertage
am Tankumsee , in bester Lage.
Dann  Amrum, man sprach dort auch Platt.
3 Wochen Dünen, Strand und Watt.

Zu Hause waren wir dann froh
mit Garten, Tennis, Physio,
Die Enkel sind auch stets im Blick.
Sie brauchen manchmal einen Kick
und machen  dann bei uns Besuch.
´Ne Woche gern - dann ist genug!

November war´s, als wir in Rom
besuchten dort den Petersdom
und und was man sonst noch sehen kann,
jedoch nicht sieht in Aleman.
Das Wetter war so angenehm,
es war ganz im Ganzen so bequem
zu reisen nach Italia.
Das Land ist eigentlich sehr nah,
man könnte öfter dort mal gucken,
genüsslich in den Tiber spucken.

Anstatt zu Hause Weihnachtsstress
ertragen. It´s a Mess,
das German Weather im Dezember.
Auch unser Heiland war - remember -
woanders auf die Welt gekommen.
Die Freiheit hat er sich genommen.

Jedoch zu Weihnachten im Kreise
der Lieben, das ist auch ´ne weise
Weise, um dem Jahresende
zu geben eine rechte Wende
von hektischer Betriebsamkeit
hin zu ´ner schönen Festtagsszeit.

In Leipzig dann zum Jahresende,
hier kam ja mal die deutsche Wende
zum Durchbruch - Sachsen sind gewitzt,
sie kamen immer angeflitzt,
zur Montags-Demo. Die Genossen
die waren darob sehr verdrossen.
Das Ende ist uns ja bekannt,
wir wurden einig - Vaterland,
der Sozialismus war am Ende,
das Kapital rieb sich die Hände.

Hier werden wir das Jahr begrüßen
und lassen uns durch nichts verdriessen.

Prost Neujahr!

29.12.2016 kn